Posts by Hüseyin Bektaş

    Vielleicht sollte im Sinne der Konföderation auch einfach keine Rotation, sondern ein Delegierter direkt dem Konföderationsrrat unterstellt sein. Der Kanzler ist am Ende auch nur geschäftsführender Vertreter des Konföderationsrates.

    Haben sie eine Personalidee für den Posten?

    Die stärkere Einbindung in den Weltmarkt ist ein legitimes Ziel. Allerdings ist zu unterscheiden zwischen wirtschaftlicher Öffnung die primär durch bilaterale und multilaterale Handelsabkommen erfolgt und einer Mitgliedschaft in einer globalen Organisation. Was die Vertretung geopolitischer Interessen betrifft, so stellt sich zunächst die Frage, wie diese Interessen konföderativ definiert werden. Die Außen- und Verteidigungspolitik wurde der Konföderation übertragen, nicht jedoch einzelnen Staaten zur eigenständigen Interpretation auf internationaler Bühne.

    Ihre Idee einer rotierenden Delegation unter den Teilstaaten verdient Prüfung. Gleichwohl ist zu bedenken, dass außenpolitische Glaubwürdigkeit von Kontinuität und strategischer Kohärenz lebt. Eine turnusmäßige Rotation könnte die Wahrnehmung Terekistans als geschlossener Akteur schwächen.

    Vor einer Entscheidung wäre daher zu klären welche verbindlichen Kompetenzen hätte eine solche Delegation? Wie wird eine einheitliche Linie sichergestellt - und durch wen?

    Die internationale Positionierung der Konföderation ist ein ernstzunehmendes strategisches Thema. Ich begrüße grundsätzlich jede Initiative, die auf eine Stärkung unserer Rolle in der Welt abzielt.

    Gleichwohl möchte ich darauf hinweisen, dass außenpolitische Anträge nicht mehr durch parlamentarische Präsidien einzelner Staaten gestellt werden können. Die Vertretung Ptschtanichastans im Konföderationsrat erfolgt durch Seine Exzellenz Präsidentin Gulnara Kurbanova.

    Sollte von dort aus eine formelle Initiative gewünscht sein, steht der Konföderationsrat selbstverständlich zur Befassung bereit. Bis dahin bleibt die Frage eines möglichen Beitritts zur Konferenz der Nationen Angelegenheit vor allem des Kanzleramtes und dann erst des Rates.

    Trinkt einen Schluck Wasser

    Welche Vorteile erwarten Sie für Ptschtanichastan, und welche für die Konföderation als Ganzes? Welche Verpflichtungen wären wir bereit einzugehen? Und in welcher völkerrechtlichen Form sehen Sie Terekistan dort vertreten, wir sind immerhin drei Staaten.

    Wedelt wild mit den Armen

    So bringen Sie uns doch einfach ein paar Getränke Danke. Ach Herr Gurbangulyow ich hoffe die Anreise war genehm. Sie haben ja schon lange auf einen Termin gedrängt. Wie kann der Konföderationsrrat dem ptschtanichastanischen Parlamentspräsidenten helfen?

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    Kommuniqué des Konföderationsrates der Konföderation Terekistan zur Lage in Notschistan

    Rəkı, 9. Januar 2026

    Der Konföderationsrat der Konföderation Terekistan verfolgt die Entwicklungen in der Republik Notschistan mit großer Aufmerksamkeit und wachsender Besorgnis.

    Die in den vergangenen Tagen bekannt gewordenen Berichte über Versorgungsengpässe, Einschränkungen des Zugangs zu Wasser, Medikamenten und grundlegenden öffentlichen Diensten sowie über das Vorgehen staatlicher Sicherheitskräfte gegen zivile Demonstrationen geben Anlass zu ernster Sorge. Nach Auffassung des Konföderationsrates stellen diese Entwicklungen eine erhebliche Belastung für die Zivilbevölkerung dar und bergen das Risiko einer weiteren humanitären Verschärfung der Lage.

    Der Konföderationsrat betont, dass der Schutz der Zivilbevölkerung, der ungehinderte Zugang zu lebensnotwendigen Gütern sowie das Recht auf friedliche Meinungsäußerung zu den grundlegenden Verantwortlichkeiten staatlichen Handelns gehören. Maßnahmen, die diese Prinzipien beeinträchtigen oder unterminieren, gefährden langfristig Stabilität, Vertrauen und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

    Mit besonderer Aufmerksamkeit nimmt der Konföderationsrat zur Kenntnis, dass die jüngsten Versorgungsprobleme in engem Zusammenhang mit der Unterbrechung grenzüberschreitender Lieferwege stehen. Die Konföderation Terekistan hält es für dringend geboten, humanitäre Ausnahmen sicherzustellen und Lieferketten für Nahrungsmittel, medizinische Güter und zivile Grundversorgung unverzüglich wiederherzustellen.

    Der Konföderationsrat ruft alle verantwortlichen Stellen dazu auf, von weiteren Eskalationsschritten abzusehen, Verhältnismäßigkeit zu wahren und transparente Informationen zur Lage vor Ort zu ermöglichen. Unabhängiger Zugang für humanitäre Organisationen und Beobachter wird als notwendige Voraussetzung für Vertrauen und Stabilisierung betrachtet.

    Wir bekräftigen unsere Bereitschaft, im Rahmen multilateraler und humanitärer Formate konstruktiv zu einer Deeskalation beizutragen. Sie steht für Dialog, humanitäre Verantwortung und die Wahrung der Würde der Zivilbevölkerung.

    Linien im Drullischen Imperium – Status, Legitimität und Fortbestand

    1. Entstehung einer Linie

    Eine neue Linie entsteht ausschließlich durch einen amtierenden Imperator, auf zwei Wegen:

    • a) Testamentarische Benennung eines Nachfolgers (z. B. Gılyam durch Benyamin Harıs)
    • b) Formelle Ernennung zu Lebzeiten, meist auf Grundlage besonderer militärischer, diplomatischer oder strategischer Verdienste

    ➡ Jede neu gegründete Linie wird einem Distrikt (valtʂa) fest zugeordnet und erhält einen Sitz im Hohen Rat

    ➡ Nur ein Imperator kann neue Linien schaffen – ein Stellvertreter darf das nicht


    2. Struktur einer Linie

    Jede Linie besitzt:

    • Einen Ernannten (die ursprünglich legitimierte Person, meist durch den Imperator selbst)
    • Einen Vertreter (die aktuell im Hohen Rat sitzende Person, ggf. Nachfahre)

    3. Imperatorfähigkeit

    Eine Linie ist nur dann imperatorfähig, wenn:

    • der Ernannte noch lebt, oder
    • die Linie durch einen neuen Imperator reaktiviert wurde

    Ist der Ernannte verstorben und die Linie wurde nicht wieder eröffnet, verliert sie die Fähigkeit, einen Imperator zu stellen.


    4. Fortbestand nach dem Tod des Ernannten

    Nach dem Tod des Ernannten:

    • Die Linie bleibt aktiv, solange ein legitimer Vertreter (aus direkter Folgegeneration) den Sitz im Hohen Rat wahrnimmt
    • Die Nachfolgegeneration hat das theoretische Recht, den Sitz fortzuführen – aber nur, wenn sie ausreichende Verdienste nachweist:
      • militärisch
      • diplomatisch
      • politisch

    Erfüllt die Folgegeneration diese Bedingungen nicht, verfällt der Anspruch mit dem Tod des Vertreters.


    5. Statuszusatz für schwach legitimierte Linien

    Wenn eine Linie nur noch durch eine Nachfolgegeneration vertreten wird und nicht mehr imperatorfähig ist, erhält sie den Statuszusatz:

    (çırzanə) – Bedeutung: „verblassend“ / „ausklingend“


    → Diese Linie:

    • darf im Hohen Rat abstimmen
    • kann keinen Imperator mehr stellen
    • kann nur durch einen neuen Imperator wieder reaktiviert werden

    Beispiel: val Gılyam (çırzanə)


    6. Wiederbelebung durch einen neuen Imperator

    Ein amtierender Imperator kann eine Linie im Zustand (çırzanə) erneut „öffnen“, sofern folgende Bedingungen erfüllt sind:

    • Die Linie verfügt über einen lebenden Nachfahren
    • Dieser hat nachweisbare imperiale Verdienste
    • Der Imperator entscheidet aktiv über die Wiederherstellung

    7. Strategische Folgen

    • Linien müssen aktiv gepflegt werden, um ihre Existenz und Macht zu sichern
    • Das Verblassen einer Linie kann gezielt herbeigeführt oder verhindert werden
    • Gilgarische Rechtsprinzipien wurden 1998 auf das gesamte Reich übertragen – sie regeln auch heute noch den Status aller Linien

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    Sitzungssaal des Hohen Rats

    Hier finden die Sitzungen der Abgeordneten der vier Distrikte statt.

    Vertreter der Distrikte nach ihren Linien:

    KatamarGilgarGaragOnachistan
    val Vardani

    val Harıs

    val Gılyam (çırzanə)

    val Dəvlun

    val Dazğar (çırzanə)

    val Vzanır

    val Lobadzə (çırzanə)

    val Bektazan

    "val" -> Linie
    "çırzanə" -> verblassender Status

    Erklärung des Konföderationsrates | Umbau der Regierung

    Rəkı, 15. Juli 2025

    Der Konföderationsrat hat in seiner heutigen außerordentlichen Sitzung mit qualifizierter Mehrheit beschlossen, dem amtierenden Kanzler Berban Eklər das Vertrauen zu entziehen und das Amt des Kanzlers neu zu besetzen. Diese Entscheidung erfolgte nach reiflicher Abwägung der aktuellen politischen Lage, der außen- und sicherheitspolitischen Herausforderungen sowie der strategischen Erfordernisse unseres jungen Staates.

    Terekistan befindet sich in einer Phase der Festigung und Selbstbehauptung – national wie international. In diesen entscheidenden Monaten bedarf es einer klaren, kraftvollen und richtungsweisenden Politik. Der bisherige Kanzler hat durch seine zurückhaltende Amtsführung und seine allzu vorsichtige außenpolitische Linie die Chancen auf eine stärkere Positionierung Terekistans in der Region nicht in angemessener Weise genutzt.

    Insbesondere wurde es versäumt, mutige Schritte zur Sicherung unserer Interessen auf Harnar zu setzen. Die Bemühungen um diplomatische Anerkennung und Partnerschaften blieben hinter den Erfordernissen der Zeit zurück. Die Strategie, sich als vermittelnde Stimme im regionalen Dialog zu präsentieren, ist ehrenhaft, genügt aber in dieser geopolitischen Lage nicht.

    Der Konföderationsrat erkennt das Engagement Berban Eklərs für eine behutsame Stabilisierung an. Doch Terekistan benötigt nun eine Regierung, die bereit ist, entschlossen zu handeln, unsere Souveränität selbstbewusst zu vertreten und unsere Ressourcen gezielt zur Stärkung unserer Position einzusetzen - nicht zuletzt im Energiesektor, dessen Potenziale bislang ungenügend ausgeschöpft wurden.

    Die Neuausrichtung der Außenpolitik wird auf folgenden Grundprinzipien beruhen:

    1. Selbstbehauptung: Terekistan wird seine Interessen auf Harnar mit Entschlossenheit und Klarheit vertreten.
    2. Strategische Allianzen: Wir streben nicht eine vage Universalfreundschaft an, sondern tragfähige Bündnisse mit Staaten, die unsere Vision teilen.
    3. Aktive Einflussnahme: Wo Stabilität und Ordnung gefährdet sind, wird Terekistan künftig nicht nur reagieren, sondern gestalten.
    4. Ressourcendiplomatie: Unsere Energieexporte sind nicht nur ein ökonomisches Gut, sondern ein strategisches Instrument im Dienste unserer nationalen Zukunft.

    Der Konföderationsrat wird in den kommenden Tagen eine Übergangsführung einsetzen und die Konsultationen zur Benennung eines neuen Kanzlers einleiten. Wir danken dem Volk für seine Wachsamkeit, seinen Einsatz und sein Vertrauen in die Institutionen unserer Konföderation.

    Ein Forum, das seine eigenen Verträge reformieren will, in Anwesenheit von außenstehenden Gästen? Das ist keine Einladung zur Diskussion, das ist eine PR-Inszenierung. Und wir sollen das Dekor liefern. Neutralität bedeutet nicht Rückzug. Es bedeutet, sich nicht vor fremde Karren spannen zu lassen. Und das ist hier die eigentliche Gefahr. Und wenn wir kommen, reden andere darüber, dass Terekistan sich langsam an die Intesa heranrückt. Wir verlieren so oder so. Dann lieber ohne Beteiligung.

    Kanzler Eklər, nach meinem Dafürhalten ist eine Veränderung im diplomatischen Dienst inzwischen unausweichlich, damit wir hier noch mit dem gebotenen Ernst wahrgenommen werden. So sehr ich die hohe Reputation von Kommissar Bağir als Diplomat anerkenne, so bleibt doch festzuhalten, dass seine Erfahrung und Neigung eher dem fernen Westen, der Welt der grauen Städte und der klaren Worte, gelten. Doch wir befinden uns hier an jenen Orten, wo der Westwind die Ostsonne küsst. Doch vielleicht, so mein Vorschlag, wäre es an der Zeit, jemanden zusätzlich für unsere Region zu benennen, der ihre Gabe mit allen Welten kommunizieren zu können, hier in anderer Form als Kommissar Bağir, unterstützen kann.